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Mit Stephan aus Fossy's Forum und seinem Bruder Sven unternahmen wir am 1. Juni eine Tour die Südküste entlang bis kurz vor die türkische Grenze. Uns fuhr wie schon im letzten Jahr Georgie.

Zuerst ging es nach Sozopol. Dort merkten wir sehr schnell, dass Kindertag war. Es war richtig was los. Dann ging es weiter nach Primorsko. Dort fuhren wir direkt an den Bootsanleger. Dann ging es weiter bis nach Achtopol. Mit meinem Wunsch, bis zur türkischen Grenze zu fahren, konnte ich mich nicht durchsetzen. Den anderen war die Straße zu schlecht. 

Darin waren wir uns aber alle einig: So interessant die besuchten Orte auch waren, unseren Bulgarienurlaub wollen wir auch künftig nur am Sonnenstrand verbringen. Dort gefällt es uns einfach besser.

Auf dem Rückweg haben wir in Burgas Station gemacht. Dort trafen wir uns mit unserer lieben Freundin Snescha und ihrem Freund Christo. Dann ging es zurück an den Sonnenstrand. 























Rolf Pankrath, ein Vorstandkollege von mir in der Deutsch-Bulgarischen Gesellschaft in Leipzig, war für eine Woche im Nachbarhotel Marvel untergebracht. Mit ihm haben Horst und ich uns oft getroffen und auch diesen tollen Ausflug unternommen. Als Dolmetscher unter anderem für Bulgarisch, der zudem noch in Bulgarien einige Jahre Geschichte studiert hat, war er als "Fremdenführer" natürlich geradezu prädestiniert. Mit einem Mietwagen ging es los.


Unser Fahrzeug, ein Opel Corsa


Zunächst ging es vom Sonnenstrand über Tankovo, Goriza und Ruen nach Dobromir. Dort sahen wir uns die "Tschudni Kameni", die "Wunderbaren Felsen", an. Dann fuhren wir weiter über Komunari und Iwansko nach Schumen. Beeindruckend war die Fahrt durch viele kleine Dörfer. In Schumen besichtigten wir das Denkmal "Begründer des bulgarischen Staates".  

Hier in dieser Gegend wurde 681 Bulgarien gegründet, und zwar von Khan Asparuch zusammen mit sieben slawischen Stämmen. Anlässlich der 1300-Jahresfeier dieses Ereignisses wurde 1981 das Denkmal errichtet. Überlebensgroße Figuren der Staatsgründer sowie weiterer wichtiger historischer Persönlichkeiten und farbige Mosaike zur Landesgeschichte kann der Besucher dort betrachten.











Hier wohnt tatsächlich jemand





Die Tschudni Kameni bei Dobromir





Wegweiser zum Denkmal



Der Löwenkopf des Denkmals



Ohne Fleiß kein Preis: Ein paar hundert Stufen mussten wir hoch, um das zu sehen:









Blick vom Denkmal über Schumen und das Gebiet des Ersten Bulgarischen Reiches.



Das erste Bulgarische Reich bestand von 681 - 1018. Seine erste Hauptstadt war Pliska. 893 wurde die Hauptstadt nach Preslav verlegt. Von dieser Stadt sind nur noch Ruinen vorhanden. Doch auch diese sind nicht echt. Sie wurden auf die Grundlinien der ehemaligen Gebäude gemauert, damit der Betrachter eine Vorstellung davon hat, wo die Gebäude gestanden haben.


Hier haben wir vor der Besichtigung zu Mittag gegessen











Eingang zum Zarenpalast



Rolf Pankrath vor einem der zahlreichen Brunnen im Lande, aus denen man unbedenklich frisches kühles Wasser trinken kann. Leider gehörte dieser Brunnen nicht zu den drei Prozent, aus denen statt Wasser Rakia fließt.

Unser nächster Stopp war Verbiza, wo Herr Pankrath einen Bekannten besuchte. Dazu mussten wir genau an der Stelle parken, an der die finstersten Gestalten rumlungerten. Mir war etwas unwohl, es ist aber nichts passiert. Photographiert haben wir dort allerdings vorsichtshalber nicht. Bevor wir dann über den Verbizapass das Balkangebirge Richtung Süden überquerten, kehrten wir noch in einem kleinen Hotel mit angeschlossenem Restaurant ein. 

Dann begann die Heimfahrt. Die Pass-Straße führte uns auf über 1.000 Meter Höhe. Sie war eng und ziemlich schlecht. Wenn uns ein LKW entgegengekommen wäre, wäre es interessant geworden. Aber wir hatten Glück.  

Nach der Balkanüberquerung ging es über Sungurlare, Karnobat, Aitos, Kableschkovo und Acheloi zurück an den Sonnenstrand.


Es war ein wurderbarer Ausflug, den wir ohne Herrn Pankrath nie zustande gebracht hätten. Dazu sind meine Bulgarischkenntnisse einfach noch nicht gut genug. An dieser Stelle nocheinmal herzlichen Dank an unseren "Fremdenführer"!

 
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