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Test
 


Eigentlich war alles ganz anders geplant. Wie schon im letzten Jahr bin ich auch 2012 zu einer Familienfeier in Bulgarien eingeladen worden, wieder fand die Feier Anfang Mai statt. Bojidar, der Sohn meiner Freunde Snescha und Xristo, wurde getauft.  Deswegen habe ich zwei Wochen von Ende April bis Anfang Mai gebucht. Außerdem wollte ich mit meinem Kumpel Horst vom 1. Juni an für drei Wochen an den Sonnenstrand, und dann noch einmal alleine vom 4. September bis zum Ende des Monats. Aber wie schon öfter habe ich meine Aufenthalte ausgedehnt. Nicht nur den April-/Maiurlaub auf insgesamt auf vier Wochen, sondern ich habe mich spontan entschieden, zusätzlich die Monate Juli und August in Bulgarien zu verbringen. Und zwar alle Urlaube in „meinem“ Hotel Sun Palace.

Mit drei kleinen Unterbrechungen werde ich mich also den ganzen Sommer in Bulgarien befinden. Ich betrachte dies auch als Test, ob mir ein längerer Aufenthalt in diesem Land überhaupt gefällt. Denn der Gedanke, nach Bulgarien auszuwandern, spukt mir immer wieder im Kopf herum.

Es ist angenehm, vor Ort einen PKW zur Verfügung zu haben, deswegen reise ich am 29. Juni mit meinem Auto nach Bulgarien. Mal sehen, wie es wird.

Ich werde diesen Urlaubsbericht fortlaufend aktualisieren, allerdings nicht jeden Tag. :)))

Ich versuche es am Anfang mit den Kategorien „Allgemeines“, „Bojidar“, „Treffen“, „Ausflüge“ und „Hotel Sun Palace“.




Mein diesjähriger Urlaub begann am 28.4.2012. An diesem Termin ging noch kein Flug von Leipzig nach Burgas, sodass ich nach Varna fliegen musste. Außerdem flogen wir über Düsseldorf, damit das Flugzeug wenigstens annähernd gefüllt war. Über Flug und Transfer ist nichts weiter zu sagen, ich erreichte ohne Probleme den Sonnenstrand und habe das Hotel quasi miteröffnet. Bei meinem zweiten Flug am 1.6. flogen wir direkt nach Burgas.

Als Stammgast mit mehreren Aufenthalten pro Jahr werde ich im Hotel bevorzugt behandelt, zum Beispiel wurde wieder ein Tisch für mich reserviert. Außerdem hat mir der Geschäftsführer seinen privaten PKW zur Verfügung gestellt, was sehr angenehm war.



In den ersten beiden Wochen war das Wetter gut, kein Regen, aber abends noch kalt. Dann Mitte bis Ende Mai gab es sehr viel Regen und kühle Temperaturen. Die Urlauber, die genau diese beiden Wochen am Sonnenstrand waren, taten mir leid. Einige haben auch zynisch vom „Regenstrand“ gesprochen. Vom 1. Juni an hatten wir dann drei Wochen Hochsommer mit Temperaturen von teilweise über 30 Grad. Und von Regen keine Spur!



Von Ende April bis Mitte Mai war weder im Hotel noch am Sonnenstrand etwas los. Es herrschte gähnende Leere, viele Hotels und Restaurants waren noch geschlossen. Ab Mitte Mai wurde es langsam besser und ab Anfang Juni füllte es sich dann zusehends.



Meine lieben Nachbarn Guenter, Regina und Silke, die sich freundlicherweise um meine Post, Blumen etc. kuemmern, waren offenbar der Meinung, ich wuerde nach wochenlangem Bulgarienaufenthalt meine eigene Wohnung nicht mehr kennen. Als ich naemlich in meine Wohnung kam, fand ich viele aus Papier ausgeschnittene Fussspuren vor. Diese waren mit Hinweisen auf die Lage meiner Zimmer und meines Bettes beschriftet. Fand ich eine tolle Idee. Aber es kam noch besser: Als ich die Kueche betrat, fielen mir fast die Augen aus dem Kopf! Dort sassen Regina und Silke, feixten und bewunderten mein dummes Gesicht. Guenter hatte derweil auf dem Balkon Schmiere gestanden. Na, auf die Aktion haben wir dann noch ordentlich einen genommen!






















Am 29. Juni fuhr ich mit Peter und Schorsch mit meinem Auto von Leipzig zum Sonnenstrand. Die Route fuehrte uns ueber Dresden, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Serbien und Sofia zum Sonnenstrand. Die Strecke betrug ca. 2.050 Km und abgesehen von einer kurzen Strecke in Serbien sind wir bis Nis nur Autobahn gefahren. Uebernachtet haben wir ca. 120 Kilometer hinter der ungarisch-serbischen Grenze in einem Motel. Erstaunt war ich, dass die Serben mein Bulgarisch und ich ihr Serbisch verstanden habe. Die Sprachen muessen sich sehr aehnlich sein. Bis Mitternacht gab es im Motel Livemusik, viele Serben schienen nur deswegen dort zu sein. Und auch die Musik kam mir sehr bekannt vor. „Sluchai kak chumat chumite, bukite!“ gibt es jedenfalls auch auf Bulgarisch. Den Uebernachtungspreis empfanden wir mit 15 Euro pro Einzelzimmer als guenstig.

Die Fahrt verlief bis auf zwei Staus und einem laengeren Aufenthalt an der ungarisch-serbischen Grenze ohne Probleme. Die Fahrzeit betrug ohne Uebernachtung ungefaehr 29 Stunden. An allen Tankstellen konnten wir mit der EC- (Maestro-) Karte bezahlen. Zu erwaehnen ist noch, dass man direkt an der deutsch-tschechischen Grenze keine Vignette kaufen kann. Kurz vor dieser Grenze werden auf einem Parkplatz allerdings diese Vignetten angeboten. Dieses Angebot sollte man nutzen, sonst muss man ca. 25 Km nach Tschechien hineinfahren, bis man an der Autobahn eine Tankstelle findet und dort die Vignette kaufen kann. Was passiert, wenn einen auf dieser Strecke die Polizei ohne Vignette antrifft, weiss ich nicht. Wir hatten Glueck.





Am spaeten Abend des 30. Juni erreichten wir den Sonnenstrand. Peter und Schorsch lieferte ich im Apartment ab und ich bezog mein Hotelzimmer. Das Hotel war jetzt gut gefuellt. Und das Wetter war einfach nur super. Bis heute (18.7.) betrugen die Temperaturen selten unter 30 Grad, der heisseste Tag mass 40 Grad, 34 – 36 Grad waren normal.

Natuerlich habe ich mein Auto dazu benutzt, weitere Ausfluege zu unternehmen und Freunde und Bekannte zu besuchen. Mehr dazu schreibe ich unter „Ausfluege“ und „Treffen“. Abgesehen davon ist es einfach nur angenehm, vor Ort einen PKW zur Verfuegung zu haben, und sei es nur, um zum Einkaufen zum Lidl oder zur Burgas-Mall zu fahren.



Juli, August und September waren wettermäßig ebenfalls sehr gut, nur sehr wenige Tage mit Regen. Der Urlaub wurde aber mehr und mehr zur Routine. Alles wiederholte sich, das Essen, die Musik, die Animation. Einen Langzeitaufenthalt im Hotel würde ich nie wieder machen. Da mir aber Bulgarien gefällt und ich dort Freunde und Bekannte habe, bin ich Ende September in ein Appartement umgezogen.

Fazit: Langzeitaufenthalt in Bulgarien ja, aber nicht im Hotel.

 
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