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Selbstverständlich unternehme ich auch dieses Jahr Fahrten ins eigentliche Bulgarien. Angenehm war, dass mir der Geschäftsführer während der ersten drei Wochen meines ersten Aufenthalts seinen Privatwagen zur Verfügung gestellt hat. So war ich auf niemanden angewiesen und konnte nach Lust und Laune durch die Gegend fahren.


So ging es mit Peter nach Irakli, um uns den dortigen Strand anzusehen. Irakli liegt Richtung Varna.






Mit Peter und Rüdiger unternahm ich erneut die Tour nach Malko Tarnovo und von dort quer durch das Standjagebirge nach Zarevo am Schwarzen Meer. Auf dieser Strecke, die in der Nähe der Grenze zur Türkei verläuft, wurden wir von der Polizei angehalten. Sie wollte unsere Ausweise sehen. Nach einem kurzen Blick auf meinen Personalausweis und in den Wagen fragte der Beamte nur „Alles deutsch?“ und auf meine Bejahung hin antwortete er „Gut. Tschüss!“. Es ging also offensichtlich nur darum, unbefugte Grenzübertritte zu verhindern. Bulgarien will also vermutlich seine Schengentauglichkeit beweisen.

Die Strecke quer durch das Strandjagebirge ist übrigens viel besser als noch vor einem Jahr. Ich hatte meine Begleiter vor einer Schlaglochpiste gewarnt, aber die Schlaglöcher waren größtenteils beseitigt. Allerdings mussten wir auf freilaufende Pferde achten.   

Rast in Breschljan, ca 10 Km vor Malko Tarnovo:


Das Restaurant in Breschljan



Das angeschlossene Hotel



Peter (links) und Rüdiger









Eingang zum Museum und zur Kirche




Bilder aus Malko Tarnovo:










Überbleibsel aus thrakischer Zeit





Selbstverständlich habe ich auch meine Freunde in Stara Zagora besucht. Dieses Mal bin ich nicht mit dem Bus gefahren, sondern mit dem mir zur Verfügung gestellten PKW. Am Samstagabend haben wir zusammen gegessen, getrunken und geklönt. Am Sonntag sind wir in die Rhodopen gefahren, um uns noch einmal die Wunderbaren Brücken anzusehen. Es ließ sich auch alles gut an, das Wetter war ok. Bis wir dann zu den Brücken hinauffuhren. Das Wetter wurde immer schlechter, und als wir dann angekommen sind, gab es Wolkenbrüche mit Gewitter und Hagel. An ein Aussteigen war kaum zu denken; nur diejenigen von uns, die die Wunderbaren Brücken noch nicht gesehen haben, sind tapfer zu ihnen gegangen.  Ich bin allerdings im Auto geblieben. Der Ausflug war für mich trotzdem kein Fiasko, denn allein schon durch die herrlichen Rhodopen zu fahren, bedeutet für mich einen Genuss.   


Marianna und Pencho



+ Maggi und Radka



Jetzt bin ich mit Tenju dabei






Mit Mariannas Schwester Svetelina





Mit Stefan




Rast in Batchkovo:






















Mit Petra und Rolf erlebte ich einen tollen 3-Tageausflug. Wir hatten uns einen Wagen gemietet und besuchten das Rilakloster und die Stadt Melnik.


Unser Leihwagen


Um 9.45 ging es los. Wir fuhren vom Sonnenstrand über Aitos und Karnobat Richtung Sofia. Wenn ich auf dieser Strecke rechter Hand das Balkangebirge sehe, bin ich bereits in bester Urlaubslaune. In Losenetz legten wir eine Kaffepause ein. Hinter Sliven fuhren wir Richtung Stara Zagora, um dort die Autobahn A1  nach Sofia zu benutzen. Allerdings wurden wir bereits nach zwei Ausfahrten von der Autobahn geleitet und mussten über die Landstraße nach Plovdiv fahren. Dort konnten wir zurück auf die A1. Der Grund für die Umleitung kam abends in den Nachrichten, allerdings reichten unsere bulgarischen Sprachkenntnisse nicht aus, ihn zu verstehen. Wie auch immer, von Plovdiv aus fuhren wir ohne Probleme bis nach Sofia. Von Sofia aus wandten wir uns südwärts Richtung Kulata an der griechischen Grenze.  


Raststätte in Losenetz


Wir übernachteten in Dubnitza, das liegt in der Nähe des Abzweigs zum Rilakloster. Unser Hotel Rila lag direkt an der Fußgängerzone. Dort gibt es viele Restaurants. Die Stadt ist zumindest im Innenstadtbereich sehr sauber und macht einen freundlichen Eindruck. Unser Hotel Rila war ebenfalls sehr sauber und preiswert. Das Einzelzimmer kostete 29 Lewa und das Doppelzimmer 37 Lewa. Allerdings sind die Zimmer sehr hellhörig, man hört den Nachbarn schnarchen.


Blick aus dem Hotelfenster auf das Rilagebirge



Petra und Rolf im Straßenrestaurant




Am nächsten Morgen brachen wir Richtung Rilakloster auf. Die Fahrt verlief problemlos, die Straßen waren in Ordnung. Und das Rilakloster ist natürlich fantastisch! Ein Muss für jeden, der von Bulgarien mehr kennenlernen will als nur Strand, Sonne und billige Getränke. Ich habe jedenfalls nicht bereut, zum dritten Mal dort gewesen zu sein. Auf der Rückfahrt zur Hauptstraße legten wir in einem hübschen Restaurant eine Pause ein. Bis zur Hauptstraße begegneten uns übrigens mindestens 20 Wohnwagengespanne aus den Niederlanden. Auf der Hauptstraße fuhren wir südwärts nach Melnik. Wir waren übrigens froh, dass unser Auto eine Klimaanlage hatte, denn die Außentemperatur betrug 35 Grad.


Der Eingang zum Rilakloster



Das Rilakloster




Einige Ikonen an der Klosterwand:









Rast in einem idyllisch gelegenen Restaurant:













In Melnik kamen wir um ca. 13.00 Uhr an. Diese Stadt war bis zum Ersten Balkankrieg (1912/1913) ein bedeutender Handelsplatz. Selbst Karl May hat sie in seine Bücher einbezogen. Heute ist die Stadt vor allem wegen ihres Weines und der vielen Weinrestaurants im typischen Baustil bekannt. Ebenfalls berühmt sind die „Pyramiden“ von Melnik. Hierbei handelt es sich um Sandberge. Melnik ist übrigens die kleinste Stadt Bulgariens. Wir verbrachten den Rest des Tages in Melnik und genossen den einheimischen Wein. Wie schon in Dubnitza war es auch hier kein Problem, ein ansprechendes und preiswertes Hotel zu finden. Die Zimmereinrichtung war gediegen, die Preise mit 40 Lewa pro Zimmer (unabhängig von der Personenzahl) in Ordnung. Am Abend sorgte dann eine Schlange für Aufregung. Erst wurde sie aus dem Hotel vertrieben und dann nach mehreren Versuchen unschädlich gemacht und in das trockene Flussbett geworfen. Dort sorgte sie für einen Auflauf der Kinder.


Kurz vor Melnik






































Während es uns auf dem Hinweg darauf ankam, unsere Ziele möglichst schnell zu erreichen, allein schon um noch ohne Stress ein Hotelzimmer zu bekommen, wollten wir auf dem Rückweg die Natur genießen. Wir fuhren deswegen nicht über Sofia und die Autobahn, sondern quer durch das Pirin- und dann durch das Rilagebirge und zum Schluss durch die Rhodopen, bis wir bei Parsajik auf die Autobahn stießen. Die Route war Melnik - Goze Deltschev – Jakoruda – Velingrad – Batak – Peschtera – Parsadjik – Stara Zagora – Sliven – Sonnenstrand. Wegen Straßenbauarbeiten mussten wir mehrere Umleitungen fahren, sodass wir zum Beispiel Raslog und Bansko gar nicht anfahren konnten. Wir sind allerdings vorher über den bereits erneuerten Teil der Straße gefahren und waren von dem Zustand begeistert. Von daher haben wir vollstes Verständnis für die Bauarbeiten und damit auch für die Umleitungen. 








Auch in Bulgarien gibt es sehr hohe Berge, die höchsten sind knapp unter 3000 Meter











Alles in allem war es ein toller Ausflug in das „richtige“ Bulgarien mit seinen Sehenswürdigkeiten und tollen Gebirgen. Es war überhaupt kein Problem, ansprechende Hotels zu annehmbaren Preisen zu finden. Die Straßen waren besser als befürchtet, es ist schon viel repariert worden. Auch die Ausschilderungen sind besser als ich vermutet habe. Auf der Autobahn und auf vielen Hauptstraßen erfolgen die Ausschilderungen in kyrillischen und lateinischen Buchstaben. Sehenswürdigkeiten wie das Rilakloster und Melnik werden ebenfalls in beiden Varianten angekündigt. Auch bei Orts- und Stadtdurchfahrten gibt es genügend Wegweiser zu den größeren Städten und zur Autobahn, sodass man seine Richtung leicht einhalten kann. Allerdings sind manche Wegweiser hinter Bäumen versteckt, sodass man sie nicht immer leicht lesen kann. Bulgarische Sprachkenntnisse sind natürlich hilfreich, etwa bei der Hotelsuche, aber nicht unbedingt erforderlich.






























Nach meinen Erfahrungen sind die Hauptstraßen gut befahrbar, Schlaglöcher gibt es dort aeusserst selten. Viele Straßen werden momentan repariert bzw. sind bereits wieder hergestellt. Ganz anders sieht dies allerdings bei den Nebenstraßen aus. Diese sind teilweise in katastrophalem Zustand, mit tiefen Schlaglöchern muss jederzeit gerechnet werden. Allerdings werden auch diese Straßen nach und nach instand gesetzt. Die Strecke zwischen Malko Tarnovo und Zarevo am Schwarzen Meer war letztes Jahr eine einzige Schlaglochpiste, dieses Jahr waren die Schlaglöcher beseitigt. Aus vermutlich finanziellen Gründen wird bei vielen Nebenstraßen nicht die gesamte Fahrbahndecke erneuert, sondern die Löcher werden nur aufgefüllt. Und auch längst nicht alle. Kleinere Vertiefungen werden hingenommen. Irgendjemand trifft eine Vorauswahl und markiert die zu füllenden Löcher. Das sieht dann so aus:


 
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