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Im archäologischen Museum in Varna waren vom 20. Mai bis zum 20. September 2006 neun Gold- und Silberschätze Trakiens zu sehen, darunter der älteste bekannte Goldschatz der Welt. Ich war am 19.9. dort. Es war phantastisch! Das Besondere an dieser Ausstellung war, dass diese Schätze in einem Museum gezeigt wurden; sonst sind sie über mehrere bulgarische Museen verteilt.

Zur Zeit bemühe ich mich, die Erlaubnis zu erhalten, Bilder aus dem Katalog hier veröffentlichen zu dürfen. Ob es mir gelingt, weiß ich allerdings nicht.


Älter als der Schatz von Mykene, älter als der Schatz des Priamos von Troja: Der Schatz aus dem Grab Nr. 1 der Nekropole in Varna datiert aus den Jahren 4400 - 4200 vor Christi Geburt. Vor über 6.000 Jahren wurden diese goldenen Gegenstände mit einem Gesamtgewicht von ca. 8 Kilogramm geschaffen!


Das archäologische Museum


Der Garten davor







Da sitze ich nach meinem Museumsbesuch nichtsahnend in einem Restaurant in Varna um mich zu stärken, da kommt plötzlich ein Bulgare an meinen Tisch und grinst mich an! Es war Dimo, unser Reiseleiter 2004 und 2005 bei den Ausflügen Sofia/Rilakloster.  Er hatte keine Zeit, weil er mit einer anderen Reisetruppe unterwegs war. Deswegen verabredeten wir uns für den Sonnenstrand, wo wir dann auch ein paar Bierchen zusammen getrunken haben.  



Und wieder ging es in den Balkan. Wir fuhren vom Sonnenstrand Richtung  Burgas, bogen aber vor Burgas hinter Acheloi westlich ab ins Landesinnere. Wir gelangten über Kableshkovo (genau: dort ist der bekannte Wochenmarkt!) und mehrere türkische Dörfer schließlich auf die E773, der wir dann via Aitos und Karnobad bis kurz vor Sliven folgten. Dort bogen wir ab nach Scheravna, unserem ersten Ziel.


Scheravna íst ein altbulgarisches Dorf, das nach der Invasion der Türken im Jahre 1396 als Zuflucht vor den Greueltaten der Türken gegründet wurde. Im Balkangebirge gibt es viele solche Zufluchtsstätten. In Scheravna aber sollen der Überlieferung zufolge viele Angehörige der damaligen bulgarischen Führungssschicht Schutz gesucht haben.







Der Eingang zur Kirche von Scheravna











Nach dem Essen fuhren wir weiter nach Kotel. Diese Stadt ist aus mehreren Gründen berühmt. Viele geistige Führer des bulgarischen Widerstandes gegen die Türken aus der Zeit der Nationalen Wiedergeburt Bulgariens stammen von hier. Außerdem gibt es hier die Galatanskoer Schule mit ihrer einmaligen Ausstellung von Teppichen und Gobelins.  Kotel ist das Zentrum der Teppichweberei in Bulgarien. Und schließlich existiert hier die älteste Schule für Volksmusik in Europa, die gleichzeitig die zweitälteste der Welt ist. Aber zurst besuchten wir das ethnographische Museum.













Unbekanntes Flugobjekt






































„ИСКАМЕ МИР“ – „Wir möchten Frieden“



Diese Felsen sind vulkanischen Ursprungs und schimmern im Sonnenlicht blau. Daher der Name. Über schmale Serpentinen fuhren wir zu diesen Felsen. Wer wollte, konnte dann mit dem Sessellift hinunter nach Sliven fahren.


Blick auf die blauen Felsen


Der Sessellift


Auch Sliven ist natürlich eng mit der bulgarischen Geschichte verwoben. Etwa 100 Haiduckenführer stammen von hier.

Der heutige Bürgermeister von Sliven heißt übrigens Jordan Letschgkov. Das ist jener Fußballer, der bei der WM 1994 in den USA das 2:1 für Bulgarien gegen Deutschland schoß.

Von Sliven ging es dann mit dem Bus zurück zum Sonnenstrand. Es war, wie ich meine, ein toller und lohnenswerter Ausflug.


 
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